Was war Mad Eye Moodys richtiger Name

Mad Eye Moody

Am nächsten Tag hatte die vierte Klasse zum ersten Mal in diesem Jahr Verteidigung gegen die dunklen Künste, Hermine hatte erzählt, dass seit 50 Jahren kein Lehrer in diesem Fach länger als ein Jahr durchgehalten habe. Dieses Jahr war der Lehrer ein Exauror namens Mad Eye Moody von dem sogar Tamara schon gehört hatte. Vor 20 Jahren hatte er einen schwarzen Magier geschnappt, der überall in Algerien Muggelfamilien tötete.
Als Tamara ihn dann im Unterricht sah konnte sie verstehen wieso er ein EXauror war, er hatte nur noch ein Bein, wobei das andere eine Prothese war und überall auf seinem Gesicht zeichneten sich Narben ab, zumindest auf dem Rest, was von seinem Gesicht noch übriggeblieben war.
Doch das Auffallendste und auch Unheimlichste an ihm war sein rechtes Auge, oder eher dessen Fehlen, stattdessen hatte er ein großes blaues Glasauge, welches sich in alle Richtungen drehte und unabhängig vom anderen Auge ständig in Raum herum huschte.
Die Stunde fing damit an, dass er der Klasse die drei unverzeihlichen Flüche aufzählen ließ, er benutzte dabei drei Spinnen als anschauliches Objekt. Zuerst rief er Ron auf und fragte ihn welchen unverzeihlichen Fluch dieser kenne. "Ich weiß nur einen, von meinem Vater. Den Imperius Fluch." "Exakt, Weasley, dieser Zauber hat dem Ministerium früher viele Probleme bereitet!" Er nahm eine der Spinnen aus ihrem Glas.
"Imperio" Die Spinne hörte augenblicklich auf sich zu bewegen und Moody fing an mit seinem Zauberstab die Spinne hin und her zu dirigieren, offenbar hatte er die Kontrolle über das was die Spinne tat.
"Hunderte von Zauberern, die den Befehlen des dunklen Lords gehorcht hatten behaupteten sie hätten das alles nur getan, weil sie unter dem Imperius Fluch standen! Aber hier wird es kniffelig. Wie finden wir die heraus, die lügen?"
Einige Schüler hoben die Hand, darunter auch der Junge der sich beim ersten Festmahl als Neville Longbottom vorgestellt hatte.
"Ja?" "Es gibt dann noch .... den Cruciatus."
Moody nickte begeistert und richtete den Zauberstab auf die Spinne, die wieder auf dem Tisch saß. "Crucio." Sofort fing die Spinne an sich wie unter großen Schmerzen zu winden, sie gab seltsame Laute von sich, die Schreien ähnelten. "Aufhören! Sehen sie nicht wie ihn das quält?!", rief plötzlich Hermine und sie hatte Recht. Neville hatte die Augen fest geschlossen und sah so aus als würde nicht die Spinne, sondern er selbst gefoltert. Moody ging zu Hermines und Tamaras Tisch herüber und setzte die Spinne vorsichtig auf den Tisch.

"Vielleicht können Sie uns den letzten der unverzeihlichen Flüche nennen, Miss. Granger?" Hermine schüttelte den Kopf, Tamara hatte den Eindruck, dass sie es schon wusste, es aber nicht nennen wollte um das Unausweichliche hinauszuzögern. "Nicht ?!", fragte Moody bedauern und richtete blitzschnell den Zauberstab auf die Spinne
"Avada Kedavra" Die Spinne lag nun tot auf dem Tisch und die ganze Klasse schien sich nun doch etwas vor Moody zu fürchten.

Auf dem Rückweg ließ Hermine ihren Ärger Luft und listete auf, wieso man solche Flüche nicht vor einer Klasse vorführen dürfe und dass sie nicht ohne Grund unverzeihlich wären.
Nach einer Weile begegneten sie Neville der Gedanken versunken aus einem Fenster schaute, plötzlich tauchte Moody auf und kam auf seiner Krücke angestakst, zu ihrer Überraschung lud er Neville zum Tee ein.
Er schaute die anderen Hilfesuchend an, doch Moody hatte ihn schon an der Schulter gepackt und zog ihn hinter sich her.
"Dieser Mad Eye hat es echt drauf! Er weiß wovon er redet, er hat dem Bösen in Auge gesehen. Natürlich komplett verrückt und keiner mit dem man in einem Raum sein will, armer Neville!", meinte Ron als sie schon fast die große Halle erreicht hatten. Hermine sah ihn vernichtend an, sie und Tamara machten sich auf den Weg zu alte Runen während Harry und Ron zu Wahrsagen gingen.

Die ganze Stunde über dachte Tamara darüber nach, was Moody alles gesagt oder eher was er getan hatte.
Sie war ganz Hermines Meinung, so etwas sollte man nicht vor einer vierten Klasse vorführen, trotzdem fand sie, dass Moody sicher ein guter Auror gewesen war. Für so einen Job brauchte man sicher Mut, Talent und eine große Portion Paranoia. Und das alles hatte Moody ohne Zweifel im Übermaß. Auch dachte sie darüber nach ob sie ihren Namen in den Feuerkelch werfen sollte und wenn ja für welche Schule? Ihre Lehrerin ertappte sie beim Nachdenken und brummte ihr einen Aufsatz über die Runen im frühen Ägypten auf.

Am Abend hatte sich Tamara endlich entschlossen.

Was meint ihr wird sie tun?! Und was haltet ihr von Moody, durchgeknallt oder ein echter Held? Schreibt es mir und auch Ideen sind immer willkommen, also

bis neulich.